Im Artikel zu erschlichenen Impfungen habe ich beschrieben, wie zwei Angestellte einer Klinik Impftermine bekommen haben, obwohl sie ihnen laut Priorisierungsliste der Ständigen Impfkommission nicht zustanden.


Obwohl es Konsequenzen gab, meinte der in dem Artikel beschriebene Arzt, er könne nun auch Bekannte impfen lassen.

Dieser Arzt hatte sich vor ein paar Wochen eine Bescheinigung selbst ausgestellt oder sich von einem aus der Klinikverwaltung eine ausstellen lassen, dass er Anspruch auf eine Impfung habe, da er angeblich mit CoronaCoronavirus Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann./CovidCoronavirus Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Patienten arbeite.

Dies stimmt definitiv nicht. 

Dieser Arzt ist Chirurg und war beziehungsweise ist nicht im Corona/Covid-Bereich eingesetzt, auch nicht aushilfs‑ oder stundenweise.

Baden-Württembergs Sozial‑ und Integrationsminister Manfred Lucha, dem auch das Gesundheitsministerium untersteht, wurde darüber unterrichtet, weil niemand zuständig sein wollte, und hat reagiert.
In einem Brief wurde in scharfer und eindringlicher Sprache nochmals darauf hingewiesen, dass es eine Priorisierungsliste gäbe und dass nach dieser strikt vorgegangen werden müsse.

Das schien die Wogen in der Klinik etwas geglättet zu haben.

Nun flüsterte jemand, dass der obengenannte Arzt unverblümt seine „eigene Impfstrategie“ weiterführen würde.

In der Klinik wurde ein Famulant eingestellt.
Diese Person, etwa 25 Jahre alt, muss wohl dem Arzt bekannt sein.
Er drängte die Personalabteilung, dem Famulanten eine Bescheinigung auszustellen, dass dieser eine Impfung bekommen könnte.

Dieser Arzt kam vor zwei Wochen gespielt reumütig in die Notfallambulanz und teilte ihnen mit, dass er seine Pandemiezulage für diese spenden wolle, da er sie zu Unrecht bekommen hätte.
Niemand aus der Notfallambulanz hat bis jetzt etwas davon gesehen.

Dieser Arzt streckt seine Fühler weiter aus und macht einfach so weiter.

Da er seine Reumütigkeit nur inszeniert hat, wird es Zeit, ihn von seinem hohen Ross herunterzuholen.

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