Seit Ende vorigen Jahres wird in Deutschland gegen das Corona-Virus geimpft. Laut der Liste der Ständigen Impfkontrolle – STIKO-Liste – gibt es ganz klare Regeln, wer wann geimpft wird. Leider setzen sich manche Leute darüber hinweg und manipulieren, damit sie früher dran kommen.

So geschehen in einem bekannten Krankenhaus.

Personal in Notaufnahmen und Fieberambulanzen sowie Intensiv‑ und Coronastationen stehen oben auf der Prioritätenliste.
Diese haben besonders viele Kontakte mit potenziell Coronainfizierten.

Das passt manchen Egoisten nicht, da sie ja warten müssen, bis sie dran sind.

Die Verwaltungsangestellte der oben genannten Notaufnahme kam auf eine „geniale“ Idee, wie sie sich vordrängeln könne.
Bevor sie in die Verwaltung berufen wurde, hatte sie eine 30-Prozent-Stelle in der Notaufnahme. Dies steht trotz alledem noch in ihrem Vertrag. Sie hat aber seitdem nicht mehr dort gearbeitet.
Sie posaunte heraus, dass sie ja noch „Mitarbeiterin der Notaufnahme mit 30 Prozent“ wäre und besorgte sich einen Impftermin. Bei der zuständigen Personalabteilung hat sie vorgebracht, dass sie in der Notaufnahme laut ihres Vertrages arbeite und bekam eine diesbezügliche Bescheinigung, dass sie eben dort arbeitet.

Dies ist eine miese egoistische Art, sich eine Impfung zu erschleichen.

Im Gegensatz zu ihren Kollegen in der Notaufnahme ist diese Frau schon geimpft, obwohl sie momentan noch kein Anrecht darauf hatte.

Laut Informanten in der Verwaltung und im Aufsichtsrat hat sich ein Arzt auch die Impfung erschlichen.
Mit der Begründung, er habe Übergewicht und rauche, weswegen er auch zur Risikogruppe gehöre, trotz Alters von 50 Jahren, hat er auch eine Bescheinigung vorgelegt und bekam seine Impfung. Er musste allerdings dazu nach Ulm fahren.
Mit einem anderen Arzt brüstet sich ein Bericht des SWR, in dem ein Verantwortlicher davon spricht, dass es kaum Impfdosen gäbe und erst ein Arzt geimpft wäre. Dieser Arzt hat übrigens Anrecht auf das Impfen, da er auf der Corona-Station arbeitet.

Bei den anderen Erwähnten handelt es sich um erschlichene Impfungen.

Nun fragt man sich, wer von der Verwaltung solche Bescheinigungen ausstellt.

Nachtrag, 15.1.2021:
Der Arzt, der sich eine Impfung erschlichen hatte und sich in Ulm impfen ließ, hatte wohl gemerkt, dass ihm im Krankenhaus Antisympathie entgegenkam und meinte, er könne einen Ablassbrief kaufen, indem er seine unberechtigt erhaltene Pandemiezulage der Notaufnahme spenden wollte. Man kann sich denken, welche Reaktion ihm entgegenkamen.
By the way: Von dem Geld hat noch niemand etwas gesehen.


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