Immer wieder suchen Betriebe nach Mitarbeitern.
Am lautesten hört man die Rufe aus dem Bereich der Gastronomie.

Wegen der CoronaCoronavirus Das Coronavirus (SARS-CoV‑2) verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweit kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit. und den dadurch bedingten Eindämmungsmaßnahmen, wie LockdownsLockdown Der Lockdown bezeichnet eine temporäre, staatlich angeordnete und durchgesetzte Quarantäne für die breite Bevölkerung mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens., mussten Restaurants und ähnliche gastronomische Betriebe temporär schließen.
Die meistenteils Geringverdiener, Billiglöhner und 450-Euro-Kräfte sowie Nebenjobber, wie Studenten, wurden entlassen.

Aufgrund weniger Neuinfektionen, der vielen Geimpften und der relativ „harmlosen“ Omikron-Variante des CoronavirusCoronavirus Das Coronavirus (SARS-CoV‑2) verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. wurden viele Eindämmungsmaßnahmen wieder gelockert.
Die 2G2G-Gruppe Die 2G-Gruppe bezieht sich auf die Corona-Pandemie. 2G bedeutet: geimpft oder genesen. Diese Gruppe hat Vorzüge bezüglich Besuchen von Veranstaltungen, Museen u.v.m.‑ und 3G3G-Gruppe Die 3G-Gruppe bezieht sich auf die Corona-Pandemie. 3G bedeutet: geimpft, genesen oder getestet (mit negativem Befund). Diese Gruppe hat Vorzüge bezüglich Besuchen von Veranstaltungen, Museen u.v.m.-Regelungen und EinlasskontrollenEinlasskontrolle In Zeiten der Corona-Krise muss man als Besucher, Patient oder externer Mitarbeiter in Krankenhäusern erst an der Einlasskontrolle vorbei, die nach bestimmten Corona bedingten und bezogenen Sachlagen (z.B. Fragen und / oder auch Fiebermessung) entscheidet, ob man hereingelassen wird oder nicht. Dies soll verhindern, dass das Coronavirus ins Krankenhaus eingeschleppt wird. entfielen dadurch fast ganz.

In den Restaurants kamen wieder mehr Besucher und Gäste.

Die ehemaligen Mitarbeiter haben sich zum großen Teil andere Jobs gesucht.

Die gastronomischen Unternehmer und Restaurantleiter meinten, dass die ehemaligen Beschäftigten aus „purer“ Loyalität zurückkämen. Das war natürlich nicht der Fall.

In manchen Restaurants ist es so, dass dort der Mindestlohn sehr weit ausgelegt wird.
Das Trinkgeld wird auf den Mindestlohn angerechnet, was bedeutet, dass weniger bezahlt werden muss.
Dies ist ein Trick, denn Trinkgeld ist nicht berechen‑ oder planbar. Zudem ist Trinkgeld keine Leistung des Arbeitgebers, sondern eine freiwillige Zuwendung von Besuchern und Gästen.
Diese Einrechnung darf es nicht geben, weil sonst der Arbeitgeber verpflichtet wäre, Trinkgeld zu bezahlen, wenn Besucher mal nichts oder wenig zahlen. Es wäre dann ja eine Regelleistung.
Von Gerichts wegen muss der Arbeitgeber den Mindestlohn ohne Abzüge bezahlen.
Das Trinkgeld gehört also nicht zum Lohn oder zum Gehalt.

Bei manchen gastronomischen Stätten müssen die Bedienungen ihr Trinkgeld abgeben und dieses wird dann an alles Angestellten, einschließlich der Köche, der Servicekräfte et cetera verteilt.

Dies missfällt vielen verständlicherweise.

Bedienungen müssen oft ihr eigenes Wechselgeld bereitstellen. Sie wissen ja, dass beispielsweise 100 Euro Wechselgeld in der Geldbörse ist. Nach Feierabend nach der Abrechnung kann man theoretisch den Restbetrag abzüglich 100 Euro als Trinkgeld behalten.
Wenn jemanden das Wechselgeld selbst gehört, achtet man besser darauf. Das glauben manche Vorgesetzte.

Die Gastronomie hat sich über viele Jahre auf Aushilfen, insbesondere studentische Hilfen, verlassen und sie schlecht behandelt.

Nun bekommt sie die Rechnung dafür. 

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