Die Corona-Krise ist noch nicht vorüber, doch es gibt Lockerungen der Beschränkungen, die erlassen wurden, um die Seuche (Pandemie) einzudämmen. Doch immer öfter hört man Stimmen, die laut verbal auf Politiker für die Vorsichtsmaßnahmen einprügeln.

Vor dem sogenannten „Lockdown“ steckte ein Infizierter circa dreieinhalb andere an. Momentan ist diese Zahl auf 0,7 gesunken. Dass bedeutet, dass viel weniger Ausbreitung erreicht wurde.

Man könnte dankbar sein, dass die Beschränkungen diesen Erfolg gebracht haben.

In Anfang des „Lockdowns“ wurde sich strikt an die Regeln gehalten. Jetzt, wo die Lage wesentlich besser geworden ist, war alles angeblich übertreiben.

Dabei wird aber vergessen, dass es Deutschland im Vergleich zu anderen Nachbarländern – gelinde gesagt – „harmlos“ erwischt hat, insbesondere, was Verstorbene angeht.

Klar, zu Hause bleiben und wenig Kontakte pflegen ist nicht jedermanns Sache, besonders nicht auf Dauer.

Aus der eigenen Unzufriedenheit heraus spricht man sich gegen „die da oben“ aus. „Die da oben“ hätten nämlich mit den Maßnahmen gegen Corona vollkommen übertrieben. Man hätte es auch anders machen können.

Als es hieß, es gäbe Lockerungen, sagte man, das würde auch Zeit. Man konnte dich freuen.
Als wenn man es sich nicht hätte denken können, verurteilte man massiv die Regeln, die für eine Lockerung nötig seien: Mundschutze, Abstandsregeln, Kontaktbeschränkungen, Einlasskontrollen et cetera.

Kurz vorher hatte es schon Demonstrationen gegen die Corona-Bescvchränkungen gegeben.

Nun sind also erste Lockerungen angelaufen, weil die Reproduktionsrate des Virus in den Keller gegangen ist.

Das reicht den Permanent-Unzufriedenen nicht!

Jetzt prügeln sie verbal und wahllos auf Politiker ein, weil ja alles gar nicht so schlimm gewesen sein soll.

Anstatt immer seine eigene Unzufriedenheit (mit allem und jedem) auf andere zu reflektieren, könnte man einfach mal tief durchatmen und denkbar sein, dass es uns nicht so schlimm erwischt hat.

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