Wegen der relativ geringen InzidenzInzidenz Die Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen es in einem Zeitraum von sieben Tagen auf 100 000 Personen gibt. dürfen im Landkreis Böblingen wieder Museen öffnen. Museen können einen negativen SchnelltestSchnellteste Ein Antigen-Schnelltest kann erkennen, ob eine Person mit Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde. verlangen. Ich fragte beim zuständigen Ministerium nach, wie es sich bei Geimpften verhält. 

Wie man es bei einer Anfrage per E-Mail kennt, dauerte es zwei Wochen, bis eine Antwort kam. 

Meine Frage war dahingehend, dass es nicht notwendig sei, dass geimpfte Personen einen gültigen Schnell‑ oder PCRPCR Ein PCR-Test kann in einer Probe Krankheitskeime und vieles mehr erkennen.-Test beim Eintritt ins Museum vorlegen müssten. Ich wies explizit darauf hin, dass ich Vollimmunisierte meinte, die schon die zweite Impfdosis bekommen hätten. Dazu sagte ich noch, dass ich davon ausgehe, dass nach spätestens zwei Wochen der Vollschutz danach eingetreten sei.

Die zuständige Person beim Sozial‑ und integrationsministerium des Landes Baden-Württemberg, zu dessen Bereich auch das Gesundheitsressort gehört, wiedersprach.

Es bestehen keine Ausnahmen von den in der Verordnung aufgeführten Infektionsschutzmaßnahmen für Personen, die bereits gegen das CoronavirusCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. geimpft wurden. Das schließt die Verpflichtung zur Vorlage eines tagesaktuellen negativen SchnelltestsSchnellteste Ein Antigen-Schnelltest kann erkennen, ob eine Person mit Krankheitskeimen oder ähnlichem infiziert wurde. bei der Nutzung bestimmter Einrichtungen und Dienstleistungen mit ein. Der Grund hierfür ist der weiterhin aus wissenschaftlicher Sicht noch unklare Sachverhalt der unabsichtlichen Verbreitung des Coronavirus auch durch bereits geimpfte Personen.

Original-Antwort

Die Person, die mir dies schrieb, mag in der CoronaCorona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-Verordnung firm zu sein, aber sie verkennt die Sinnhaftigkeit einer Impfung. 
Eine Impfung hat den Sinn, die Verbreitung der Infektion einzudämmen. Gleichzeitig verhindert diese, dass die Geimpften erkranken. 

Mit der Aussage des Ministeriums wird das Impfen ad absurdum geführt. 

Wenn nun „hochoffiziell“ behauptet wird, dass trotz einer Impfung kein Schutz bestehe, sich und andere zu infizieren, muss man sich fragen, warum es überhaupt eine Impfung gegen das Coronavirus gibt.

Mir kommt es so vor, als wenn mit Scheuklappen gearbeitet wird.

Auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts kann man übrigens eine Passage, auf der sich die Person vom Ministerium beziehen könnte, lesen.

Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19Corona Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. Trotzdem bietet die Impfung einen guten individuellen Schutz vor der Erkrankung.

Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Auch wenn dies vom Robert-Koch-Institut so dargestellt wird, widerspricht dies dem Sinn einer Impfung.
Es widerspricht zudem jeglicher Aufklärung, warum man sich impfen lassen sollte.
Dies spielt den Impfgegnern in die Hände, denn diese können behaupten, dass Impfen nicht notwendig sei, denn sogar das Robert-Koch-Institut behaupte, dass man trotz der Impfung den Erreger weiterverbreite.
Für die Weltverschwörer ist dies ebenfalls ein gefundenes Fressen. Sie können sich auf ein renommiertes Institut beziehen und zitieren, dass Impfen nichts bringe.

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