Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt, öffentliche und private Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Universitäten sowie Discos, Clubs und ähnliches zu schließen. Auch sollten Veranstaltungen mit mehr als einhundert Teilnehmern nicht stattfinden.
Diese Regelungen, die von Landesgesundheitsministerien übernommen wurden, gelten bis zum Ende der Osterferien.

Man geht davon aus, dass dies die Corona-Infektion eindämmen oder verzögern möge.

Warum ist eine Verzögerung wichtig?

Das Problem ist, dass es nicht genügend Betten für die Beatmung gibt.
Wenn Menschen an der von Corona verursachten Lungenentzündung erkranken, müssen diese (künstlich) beatmet werden, da – einfach gesagt – die Lunge verklebt. Dies geschieht im künstlich herbeigeführten Koma, also einer Langzeitnarkose. Diesen Menschen werden zudem noch Medikamente zugeführt, um die Genesung zu fördern.

Durch die desolate Einschätzung der Bundesregierung und der damit einhergehenden Informationsdefizite sowie der völlig inakzeptable Öffentlichkeitsarbeit ist das Gesundheitswesen leider an eine Grenze gestoßen.

Nun muss man den „Worst Case“ abwenden, obwohl er schon mehrmals um Einlass gebeten hat.

Die Zahl der Beatmungsplätze ist begrenzt.

Wenn ein schlimmes Szenario eintritt, könnten nicht alle an der kritischen Corona-Variante Erkrankten beatmet werden.
Im Klartext: Aus Mangel würden Menschen sterben (hellrote Spitze über der weißen Linie).
Durch Schließung von Einrichtungen und Veranstaltungen kann verhindert werden, dass sich viele Menschen treffen und sich anstecken können.
Dadurch wird eine Infektion zumindest verlangsamt, wenn nicht sogar viele Neuinfektionen verhindert.

Wenn man die Anzahl der Erkrankungen als Fixum sieht, träten diese nun nicht geballt auf (hellrot), sondern über einen längeren Zeitraum (hellblau unter der weißen Linie).
Dies impliziert, dass mehr Menschen gerettet werden können.

Dies ist ein „Wortst-Case-Szenario“, was bedeutet, dass man vom „Schlimmsten“ (worst case) ausgeht.
Laut Statistiken aus China erkranken fünf Prozent an der kritischen Lungenkrankheit. Bei den Menschen unter fünfzig ist das Risiko bei einem Fünfhundertstel.
Es heißt aber nicht, dass die Menschen, die an der kritischen Variasnte leiden, sich nicht erholen.

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