Bodo Ramelow wurde von Rot-Rot-Grün im dritten Wahlgang zu Thüringens Ministerpräsident gewählt.
Die CDU hat sich enthalten.

Im ersten und zweiten Wahlgang war Björn Höcke als Kandidat der AfD angetreten, bei der alles entscheidenden dritten Wahl, bei der die einfache Mehrheit gilt, nicht mehr.

„Die Linke“sieht sich selbst als Rechtsnachfolgerin der SED, jener Partei, die die DDR-Diktatur erschaffen und befehligt hatte.
Bodo Ramelow will nicht anerkennen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war.
„Nach einer Revolution, wenn wir ein Prozent der Reichen erschossen haben, brauchen wir eine Energiewende für Heizung und Mobilität“, sagte eine Teilnehmerin beim Strategiekongress der Linken am Wochenende in Kassel.
Parteichef Riexinger stand daneben und meinte nur lapidar: „Wir erschießen nicht, wir setzen sie für nützliche Arbeit ein.“.
Mitglieder der Linken haben also kein Problem damit, eine kommunistische Revolution anzuzetteln, Leute dabei zu töten und welche in Internierungs‑ oder Arbeitslager zu stecken.

Dieser Partei gehört Bodo Ramelow an, der die DDR nicht als Unrechtsstaat ansehen will.

Man kann die CDU in den ersten beiden Wahlgängen noch verstehen.
Sie wollte weder den linken, noch den rechten Kandidaten wählen.

Im dritten hätte sie aber gegen ihn stimmen können.

Das Gerede, man hätte so oder so verloren, weil man entweder Pest oder Cholera hätte wählen müssen, ist eine dumme Phrase, die man immer wieder hört, wenn Wahlen anstehen oder gewählt wird.
Sie ist genauso töricht wie: „Wir mussten Kröten schlucken.“.

Im Vorfeld wurde groß herumgetönt, dass man auf keinen Fall die Linke wählen würde.
Durch die Enthaltung hievte man aber die Linke in den Stuhl und verhalf Ramelow zum Ministerpräsidentenposten.

Politik ist und bleibt ein mieses „Geschäft“.

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