Am kommenden Dienstag, den 10.8.2021, findet das Bund-Länder-Treffen zum weiteren Handeln bezüglich der CoronaCoronavirus Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann.-PandemiePandemie Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite kursierende, (hoch) infektiöse Krankheit. statt.
Diskutiert werden soll, wie es weitergeht, denn die vierte Welle wird leider kommen beziehungsweise hat schon begonnen.


Ein wichtiges Thema wird auch sein, wie damit umgegangen werden kann, wie in sensiblen Bereichen, zum Beispiel der Gastronomie oder der Veranstaltungswirtschaft, mit Öffnungen und diesbezüglichen Vorsichtsmaßnahmen umgegangen werden kann.

Uneinig sind sich die Ministerpräsidenten und Bundespolitiker beim Umgang mit vollständig geimpften Menschen.
Diesen wurden einige partiell entzogene Freiheiten wiedergegeben.

Die Frage ist, welche Ideen die Politiker im Koffer haben.
Nach außen gedrungen ist, dass die InzidenzInzidenz Die Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen es in einem Zeitraum von sieben Tagen auf 100 000 Personen gibt. nicht mehr die einzige Messlatte für Öffnungen oder Schließungen sein solle.
Man spricht schon über die (Intensiv‑) Bettenbelegung von Coronapatienten in Krankenhäusern und Kliniken.
Man versucht, den Kollaps bei stationär behandelten Menschen insbesondere im intensivmedizinischenIntensivmedizin Besonders auf Intensivstationen betriebener Einsatz aller zur Verfügung stehenden diagnostischen und therapeutischen Mittel zur Behebung eines akut lebensbedrohlichen Zustandes eines Patienten unter fortlaufender Kontrolle der wichtigsten Körperfunktionen unter anderem mit Apparaten und Maschinen Bereich zu verhindern.

Warum die Inzidenz – die Sieben-Tage-Auflistung von Neuinfizierten – plötzlich nicht mehr aussagekräftig sein soll, kann niemand wirklich beantworten, da diese zeigt, wie viele Menschen im Schnitt erkranken.
Es ist verständlich, dass man eine prekäre Lage vorbeugen muss, doch ob gerade die Bettenbelegung etwas über eine angezogene oder abfallende Pandemie-Lage aussagt, sei dahingestellt.

Nicht nur alte Menschen liegen lange auf der IntensivstationIntensivmedizin Besonders auf Intensivstationen betriebener Einsatz aller zur Verfügung stehenden diagnostischen und therapeutischen Mittel zur Behebung eines akut lebensbedrohlichen Zustandes eines Patienten unter fortlaufender Kontrolle der wichtigsten Körperfunktionen unter anderem mit Apparaten und Maschinen , vor allem, wenn sie künstlich beatmet werden müssen. Viele liegen sechs Wochen und länger im künstlichen KomaKünstliches Koma Langzeitnarkose, bei der ein Arzt den Patienten mittels medikamentöser Unterstützung und unter Überwachung von Herz und Kreislauf in ein Koma („Tiefschlaf”) versetzt..
Es ist nicht damit getan, die Erkrankten aus dem künstlichen Koma zu wecken, denn der Körper hat sich während dieser Phase von körperlichen Aktivitäten entwöhnt. Muskeln wurden nicht beansprucht und haben sich (etwas) zurückentwickelt.
Diese Personen müssen auch wieder (selbstständig) atmen lernen. Sie wurde ja maschinell beatmet.
Dazu kommt, dass sie wieder laufen lernen müssen.
Es ist beileibe nicht damit getan, an CovidCoronavirus Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. erkrankte Menschen auf die Intensivstation zu bringen, sie möglicherweise ins künstliche Koma zu legen und zu warten, bis alles wieder in Ordnung ist.

Viele leiden auch am sogenannten Long-Covid-SyndromLong-Covid-Syndrom Das Long-Covid-Syndrom, auch „Long Covid”, Post-Covid-19 oder Post-COVID-Syndrom genannt, ist eine Langzeitfolge der Coronavirus-Krankheit (COVID-19), bei der Symptome, wie Abgeschlagenheit u.v.m., auch nach einer akuten, durchgestandenen Erkrankung weiterbestehen., was bedeutet, dass sie trotz durchgemachter Erkrankung immer noch mit Symptomen zu kämpfen haben, wie Abgeschlagenheit und vielem mehr.

Die Krankheit Covid-19Coronavirus Das Coronavirus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die auch tödlich enden kann. ist nicht zu unterschätzen.

Unter den Politikern ist immer noch nicht klar, wie mit der Pandemie weiter umgegangen werden soll.
Nichtssagende Phrasen wie dass die Geimpften „sauer“ auf Nicht-Geimpfte seien oder dass der Druck durch den geimpften Teil der Bevölkerung enorm zunehmen werde, ist reines Wunschdenken und zeugt von der Hände-in-den-Schoß-legen-Mentalität vieler Politiker.
Ebenso sollten Sprüche wie, dass es für die sogenannte 3G-Gruppe3G-Gruppe Die 3G-Gruppe bezieht sich auf die Corona-Pandemie. 3G bedeutet: geimpft, genesen oder getestet (mit negativem Befund). Diese Gruppe hat Vorzüge bezüglich Öffnungen u.v.m. – geimpft, genesen, getestet – Vorteile geben solle, darüber hinwegtäuschen, dass man sich keine Gedanken gemacht hat, wie es weitergeht.

Wenig hilfreich sind auch Floskeln wie „Beschlussvorlagen“.
Darin wird gefordert, dass beschossen werden solle, dass dies und jenes passieren möge oder zu tun ist.
Eine dieser „Beschlussvorlagen“ beschäftigt sich mit dem Ende der kostenlosen Corona-Tests (sogenannte Bürger-Tests), definiert aber nicht, wann diese kostenpflichtig sein sollen, sondern nennt wörtlich den „X.Oktober 2021“.

Viele von den Politikern, die Entscheidungen fällen sollen, wissen nicht, was sie tun und reden.

In diesem Zusammenhang fällt mir Karin Maag aus Stuttgart ein.
Sie ist Mitglied im Gesundheitsausschuss und sagte bei einer Fragestunde, dass Menschen mit multiresistenten Bakterien – „Klinik-Bakterien“ – nach kurzer Zeit davon geheilt aus dem Krankenhaus entlassen würden.
Dies ist nicht der Fall, hört sich aber „schön“ an. Vor allem zeugt so etwas davon, dass man keine Ahnung hat.

Wie gegen die vierte Welle vorgegangen werden soll, wurde von keinem der potenziellpotenziell möglich (im Gegensatz zu wirklich), denkbar, der Möglichkeit nach, vielleicht zukünftig, könnte passieren an der Konferenz Teilnehmenden gesagt.
Jeder warten wohl auf den „Geistesblitz“ der anderen.

Man kann davon ausgehen, dass bei der Bund-Länder-Konferenz viel geredet, aber nichts entschieden wird.

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