Franziska Giffey ist als Bundesfamilienministerin zurückgetreten und um ihre Entlassung gebeten.
Hintergrund sind die nun deutlich erhärteten Vorwürfe, sie habe bei ihrer Promotionsdissertation plagiiert.

Auch wenn ihr Doktortitel noch nicht entzogen wurde, erklärte sie ihren Rücktritt damit, dass die Öffentlichkeit schon jetzt Anspruch auf Klarheit und Verbindlichkeit habe.

Die Affäre wurde im Jahr 2019 bekannt.
Die Freie Universität Berlin prüfte die DissertationDissertation Für die Erlangung des Doktorgrades angefertigte wissenschaftliche Arbeit (Doktorarbeit) Giffey und entzog ihr mit Hinweis, dass sie wissenschaftlich gearbeitet habe und daran nichts zu beanstanden gewesen sei, nicht den Doktortitel, sondern erteilte ihr „nur“ eine Rüge.
Eine „Rüge“ gibt es aber laut Berliner Hochschulgesetz nicht.

Nun wurde auf Druck der AStA der FU Berlin nochmal geprüft und – siehe da – es stellten sich 29 nicht genannte Stellen heraus, von denen 27 sogar eindeutig plagiiert waren.
Damit ging der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) an die Öffentlichkeit.
Dann wurde neu geprüft und nun befindet sich die Entscheidung über die potenziellepotenziell möglich (im Gegensatz zu wirklich), denkbar, der Möglichkeit nach, vielleicht zukünftig, könnte passieren Aberkennung des Doktortitel Giffeys in der Schwebe.

Da Giffey weiter an ihrer Kandidatur als Regierende Bürgermeisterin Berlins festhält, ist davon auszugehen, dass der Rücktritt als Familienministerin nur darauf hinzuführen ist, dass sie aus den Reihen der eigenen Partei – SPDSPD Sozial Demokratische Partei – und Regierung Druck bekam.

Ein Va-Bange-Spiel sondergleichen!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gedanken