Seit einigen Tagen kursieren Videos im Internet, in dem Personen einen Mund-Nase-Schutz tragen. Nach ein paar Atemzüge, schieben sie ein Kohlendioxid-Messgerät darunter. Dieses gab Alarm.


Dann erzählt ein „Proband“, es wäre zu viel Kohlendioxid hinter dem Mund-Nase-Schutzen und dies wäre so schädlich, dass man bei längerem Aufsetzen sterben könne.

Bei den Geräten handelt es sich um Warngeräte für Innenräume. Man setzt sie zum Beispiel bei offenen Kaminen ein. Falls die Kohelndioxidkonzentration einen bestimmten Wert übersteigt, geben sie Alarm, damit niemand erstickt.

Diese Geräte geben ab einer Konzentration von 10 000 ppm eine Meldung.

ppm steht für „Parts per Million“ (Teile pro Millionen)

Diese Geräte sind allerdings für Räume konzipiert und nicht für kleine Volumina.

Wenn ein Mensch ausatmet, bläst er 40 000 ppm Kohlendioxid hinaus.
Dazu kommt noch eine „Luftsäule“, die in den Luftröhren bleibt.
Da Lunge wird ja nicht zusammengepresst. Etwas „Rest-Luft“ bleibt ja darin.
Das ist jetzt einfach geschrieben.

Das bedeutet, dass das Gerät, dass bei 10 000 ppm Alarm schlägt, bei 40 000 ppm auch Alarm schlägt.

Die „Versuchsanordnung“ mit dem Mund-Nase-Schutz und dem Messgerät hat Fehler und ist nicht aussagekräftig.

Nebenbei bemerkt: Wenn man ohne Mund-Nase-Schutz auf das Messgeräte bliese, würde es auch Alarm schlagen, weil die Konzentration über dem Grenzwert liegt.

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