Nach meiner Ausbildung als Bauschlosser habe ich Informatik studiert.
In den Semesterferien habe ich gearbeitet.
Oft war ich auch in einem ortsansässigen Unternehmen, dass Rohre gefertigt hat.

Da es dort sehr laut war und man sich nicht die Ohren kaputtmachen wollte, hat man Gehörschutz getragen.
Diese sogenannten Ohrenstöpsel gab es aus Watte oder Schaumstoff.
Diese wurden in die Ohren eingeführt und der Lärm war so gut wie weg.

In den ersten Tagen störte der „Fremdkörper“ und man war geneigt, den Ohrenstöpsel andauernd herauszunehmen.

Nach ein paar Tagen hat man sich daran gewöhnt.

Es hat zwar manchmal trotzdem genervt, aber dafür waren die Ohren geschützt.

In manchen sehr lauten Bereichen musste man Gehörschutzkopfhörer tragen, die schwer waren. Man gewöhnte sich aber auch daran.

Ich war aber auch in anderen Bereichen tätig, so zum Beispiel in der Lüftungstechnik.

Oft mussten wir die großen Luftkanäle mit Glas‑ oder Steinwolle ummanteln, um sie damit zu isolieren.

Fasern von Glas‑ und Steinwolle sollte man nicht einatmet, weil die Glas‑ und Steinstaubelemente, wenn sie in die Lunge gelangen, sich dort einnisten. Dies kommt davon, weil die Glas‑ und Stein-Komponenten scharfkantig sind und – einfach gesagt – ins Gewebe schneiden und sich festhaken
Es bleibt nicht aus, dass man die Schwebestoffe einatmet.

Deswegen setzt man Staubschutzmasken auf, die über die Nase und über den Mund gehen.

Diese Masken behindern im Anfang die Atmung, da sie sehr dicht sind, um nichts hereinzulassen.

Auch daran gewöhnt man sich und kann damit stundenlang arbeiten, ohne sie abzunehmen.

In mehreren tausenden Betrieben arbeiten Menschen mit Schutzausrüstungen wie Schutzbrillen, Ohrenschutz, Staubmasken und vielem mehr.
Manche tragen auf Baustellen im Sommer einen Schutzhelm.

Man macht dies, um sich selbst zu schützen.

In Zeiten der Corona-Krise muss man (momentan) einen Mundschutz tragen.

Dieser hat die Aufgabe, dass man keine Tröpfchen aushustet oder ausniest. Gleichzeitig hat er aber auch die Funktion, dass er Tröpfen, die andere versprühen, vor dem Verschlucken verhindert.

Wenn der eine seine Maske trägt, damit Tröpfen von ihm, wenn überhaupt, nur sehr gering austreten und der andere eine trägt, um Tröpfen aufzufangen, sinkt die Gefahr auf ein sehr geringes Risiko der Übertragung.

Dieser Mundschutz ist mit dem, den ich bei der Glas‑ und Steinwolle getragen habe, nicht vergleichbar.

Der Corona-Mundschutz ist sehr leicht und man kann dadurch ungehindert ein‑ und ausatmen.

Dazu kommt noch, dass man nicht nur wie beim Arbeitsschutz sich selbst, sondern auch andere schützt.

Das sollte jeder für den anderen leisten.

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