Gestern waren meine Herzallerliebste und ich bei einem Großmarkt einkaufen. Wir bekamen mit, wie sich mehrere Personen unterhielten. Dies gab uns sehr zu denken.

Gestern wurde dazu aufgerufen, auf vermeidbare Treffen möglichst Du verzichten.

Mehrere Personen in dem Großmarkt unterhielten sich darüber, dass sie spontan eine Party mit dreißig Personen am Abend machten. Sie sagten auch, dass sie es satt seien, immer wieder von „Corona“ zu hören. Corona sei ja nicht schlimm und alles nur Panikmache. Und sie ließen sich ihre gute Laune nicht verderben und auch nichts verbieten.

Diese Leute sorgen allerdings durch ihren „Freiheitsdrang“ dafür, dass Corona verbreitet wird oder zumindest ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es so passiert.

Nachdem Fußballspiele abgesagt wurden und sogenannte „Geisterspiele“ stattfinden, gibt es Unbelehrbare, die sich vor die leeren Stadien stellen und „Geisterspiele“ von außen anschauen.

Als wir einkauften, standen vor den Kassen in Schlangen, die sich durch die Hälfte und teilweise drei Viertel der Länge des Ladens zogen. Zwischendrin waren viele mit prallen oder überfüllten Einkaufswagen.

Die Sinnhaftigkeit der Hamsterkäufe verstehe ich nicht.

Man macht Hamsterkäufe, um sich für Krisenzeiten mit dem Wichtigsten einzudecken.

Wir leben in einem System, in dem Regal wieder aufgefüllt werden.

Wenn man in häuslicher Quarantäne ist, gehen irgendwann sowieso die Waren aus, die man gehortet hat. Zudem muss der Zivilschutz die Bevölkerung in solchen Fällen versorgen.

Die Coronakrise hat aber keine Züge eines Krieges, bei dem Häuser zerbombt sind, und man nicht herausklettern kann oder nichts bekommt, weil nichts mehr produziert werden kann.

Liebe überbesorgte Eltern, denkt darüber nach, was es gebracht hat, Euren Kindern andauernd beim Spielen die Hände mit Desinfektionsmitteln abzureiben. Brachte es auch etwas, die Wohnung mit Haushaltsreinigern zu putzen, die versprechen, dass 99 Prozent der Keine verschwänden

Mitnichten!

Jede Person sollte über ihr Verhalten nachdenken und damit selbstkritisch überdenken, was man persönlich falsch macht.

Dies könnte anhand dieser noch einigermaßen harmlosen Krise eine Kehrwende sein.

Alle müssen daran mitwirken, die Infektion einzudämmen und zu verhindern.

Egoismus aus welchen Gründen auch immer ist nicht (mehr) angebracht.

Als Egoisten sehe ich auch Personen, die Hamsterkäufe tätigen, weil sie es sich finanziell leisten können. Dies ist nicht nützlich für die Gemeinschaft, denn es verfolgt nur das Ziel sich selbst einen Vorteil vor anderen zu verschaffen.
Dass man mit so einem Getue anderen etwas wegnimmt, interessiert sie nicht.

Geschäftemacher, die etwas einkaufen, um damit bei Ebay oder irgendwo anders einen Reibach zu machen, verfolgen nur das Ziel des eigenen Vorteils.

Es geht darum, Maß zu halten.

Wenn jeder anstatt an sich zu denken, an andere denkt und sei eigenes Konsumverhalten herunterfährt, wäre schon vielen geholfen.

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